Die Gebühren und Auslagen aller Notare sind gesetzlich festgeschrieben (§ 17 Abs. 1 Satz 1 Bundesnotarordnung). Der Notar kann somit nicht berechnen, „was er will“ oder seine Vergütung mit den beteiligten Parteien aushandeln. Seine Tätigkeit unterliegt den stringenten Vorschriften des Gerichts- und Notarkostengesetzes (GNotKG).

Das Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) gilt für alle in Deutschland tätigen Notare – ganz gleich, ob sie ihren Amtssitz in Hamburg, München oder Mülheim an der Ruhr haben.

Die Beratung einschließlich der Entwurfstätigkeit des Notars ist beispielsweise in der Beurkundungsgebühr enthalten, unabhängig von der Schwierigkeit, des Aufwands oder der Anzahl der Besprechungstermine. Das notarielle Kostenrecht unterscheidet also nicht nach Aufwand und Schwierigkeitsgrad des Einzelfalls, sondern orientiert sich an den Werten, die für die jeweilige notarielle Tätigkeit zugrunde zu legen sind.

Dies ist zum Beispiel bei einem Kaufvertrag für eine Immobilie der Kaufpreis, bei der Schenkung einer Immobilie der Verkehrswert des Objektes.

Insgesamt werden in den Gebühren und Auslagen des Notars

  • die Beratungsleistungen
  • die Anfertigung von (Vertrags-) Entwürfen
  • der eigentliche Akt der Beurkundung abgegolten.

Die Bundesnotarkammer stellt auf ihrer Internetpräsenz die Gebührenordnung zum Download zur Verfügung und bietet einen Gebührenrechner an, der einen ersten Überblick geben kann.

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